Gute Arbeit

Gute Zahlen

Erfolgreich bei und mit unseren Kunden, die eigenen Strukturen weiter verbessert, Altlasten deutlich abgebaut und mit der finalen EU-Entscheidung Gewissheit über den Privatisierungsprozess – das Jahr 2016 war ebenso ereignisreich wie richtungsweisend für die HSH NORDBANK. Es war ein Jahr, in dem wir unsere neue operative Stärke eindrucksvoll gezeigt haben – ein Neugeschäft in Höhe von 8,9 Milliarden Euro kann sich in einem anspruchsvollen Umfeld sehen lassen. Und das, ohne an unseren eigenen, durchaus strengen Risikoparametern zu rütteln. Das zeigt: Unsere Kernbank ist gesund und hoch vital. Insgesamt: Gute Arbeit – deshalb trägt unser Geschäftsbericht 2016 genau diesen Titel.

Aber natürlich wissen wir: 2016 war zwar ein wichtiges Jahr, entscheidend wird aber der Eigentümerwechsel, der für 2018 vorgesehen ist. Eins ist klar: Wir geben auch 2017 alles, damit dieser gelingt – unter anderem, indem wir belegen, wie gut die HSH Nordbank ihr Geschäft versteht. Wir stehen bei unseren Kunden für Kompetenz, Zuverlässigkeit und Schnelligkeit – oder kurz gesagt: für GUTE ARBEIT.

Ärmel hoch für Unternehmer

Wir sind die „Bank für Unternehmer“ - die Bank für Menschen mit Weitsicht, Leidenschaft und Initiative. Wir sind dort, wo unsere Kunden sind: in unserer Heimatregion Norddeutschland, in den Metropolregionen Deutschlands und an ausgewählten internationalen Standorten. Hier bieten wir Unternehmern maßgeschneiderte Finanzierungslösungen und stehen ihnen mit unserer um- fassenden Branchenkenntnis beratend zur Seite. Die HSH NORDBANK ist in Deutschland mit führend in der Immobilienfinanzierung. Bei der Realisierung von Erneuerbaren Energien spielen wir europaweit in der ersten Liga, in der maritimen Wirtschaft kennen wir uns traditionell gut aus. Das Unternehmenskundengeschäft ist eine wichtige Säule unserer Bank, die wir weiter stärken wollen: mit Engagement, Zielstrebigkeit und Zuverlässigkeit. Wir wollen durch Leistung überzeugen, denn wir sind STARK FÜR UNTERNEHMER.

Das Fundament der HSH Nordbank

Chancen rauf, Risiken runter

Zukunftsperspektive geschärft: Nach der finalen Entscheidung der EU-Kommission im Beihilfeverfahren stehen die Rahmenbedingungen des Eigentümerwechsels fest. Dieser ist für 2018 vorgesehen. Operative Stärke gezeigt: Ein Neugeschäftsvolumen von 8,9 Milliarden Euro belegt unsere Wettbewerbsfähigkeit und zeigt, dass unsere Geschäftsstrategie aufgeht. Strukturen weiter verbessert: Wir arbeiten konsequent an der Verbesserung unserer internen Strukturen. Unser Ziel: zuverlässiger, schneller und genauer werden – bei klarer Kostenkontrolle. Das ist uns gelungen.  Altlasten abgebaut: 2016 haben wir Altlasten in Höhe von gut zehn Milliarden Euro EAD (Exposure at Default) reduziert. Fünf Milliarden Euro durch den mit der EU vereinbarten Portfoliotransfer an die AöR (Anstalt öffentlichen Rechts) der Länder. Und etwa noch einmal so viel durch unsere laufenden Abbauprogramme.

Unser Vorstand

Vier Männer, ein Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren, das Jahr 2016 war geprägt von einer weiteren Stärkung unseres operativen Geschäfts, der finalen Entscheidung im EU-Verfahren sowie den Vorbereitungen für den geplanten Eigentümerwechsel im Jahr 2018. Gleichzeitig haben wir unsere internen Abläufe konsequent verbessert.

ZUM VORWORT
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Stefan Ermisch, Vorstandsvorsitzender

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„2016 war ein gutes Jahr für die Bank. Es ist uns gelungen sie schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger zu machen.“

Ziele erreicht. Weitermachen.

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Die HSH Nordbank hat das Jahr 2016 mit einem Konzerngewinn von 121 Millionen Euro abgeschlossen. Wie bewerten Sie das Jahr? Stefan Ermisch: 2016 war ein gutes Jahr für die Bank. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir mit unserem Ergebnis insgesamt zufrieden sein können. Fast noch wichtiger ist, dass es uns gelungen ist, die Bank insgesamt schlagkräftiger und wettbewerbsfähiger zu machen. Was heißt das konkret? Stefan Ermisch: Eine Bank muss heutzutage effizient, schnell, sauber und kostengünstig arbeiten. Daran arbeiten wir seit Jahren, das ist ein fortlaufender Prozess. Wer da nicht dranbleibt, scheidet aus. In unserer Branche ist die Konkurrenz sehr hart. Permanente Verbesserung und Wandel sind deshalb Grundvoraussetzungen für Erfolg. Gleichzeitig haben wir gezeigt, dass sich unsere Kernbank in einem schwer umkämpften Markt exzellent behaupten kann. Das gilt nicht nur für unsere norddeutsche Heimat­region, sondern auch darüber hinaus. Das ist eine wichtige Botschaft, die sich am Ergebnis ablesen lässt: Unsere Kernbank hat 2016 ein Vorsteuerergebnis von 639 Millionen Euro erzielt. Dieses gute Ergebnis war nur möglich, weil die Kolleginnen und Kollegen sehr engagiert zu Werke gegangen sind. Insgesamt haben wir 2016 das Fundament für langfristigen Erfolg gelegt. Wie lief das Neugeschäft? Stefan Ermisch: Insgesamt haben wir Neugeschäft mit einem Volumen von 8,9 Milliarden Euro abgeschlossen, damit liegen wir auf dem starken Vorjahresniveau – erzielt allerdings mit einer kleineren Mannschaft. Das Bestandsvolumen in der Kernbank ist 2016 etwa konstant geblieben: Der Bereich Unternehmenskunden liegt bei 14,2, Immobilienkunden bei 12,5 und Shipping bei sieben Milliarden Euro. Wie wirkt sich die Konzentration auf Fokusbranchen auf das Neugeschäft aus? Stefan Ermisch: Durchweg positiv. In vielen Bereichen haben wir unsere Position im Markt weiter ausgebaut beziehungsweise gefestigt. Im Immobilienbereich haben wir mit einem Neugeschäftsvolumen von 4,6 Milliarden Euro das starke Vorjahr sogar noch leicht übertroffen, hier gehören wir zu den Top 3 in Deutschland. Im Bereich Unternehmenskunden haben wir das Neugeschäft um 20 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro gesteigert. Bei erneuerbaren Energien sind wir unter den Top 5 in Europa, unser Neugeschäft lag hier 2016 bei weit über 1 Milliarde Euro. Im Mai 2016 kam die finale Entscheidung der EU im Beihilfeverfahren. Ein Eigentümerwechsel ist bis Ende Februar 2018 vorgesehen. Was bedeutet das für die Bank? Stefan Ermisch: Wir begreifen diese große Veränderung als Chance. Der Bankensektor ist in einem fundamentalen Wandel begriffen. Die Branche muss nicht nur mit strengen regulatorischen Vorschriften umgehen, sondern auch mit einem belastenden Niedrigzinsumfeld. Gleichzeitig geht es darum, klassische Geschäftsmodelle in die digitale Welt zu übertragen. Neue Eigentümer werden sich in diesem Umfeld bietende Chancen erkennen und diese mutig nutzen. Dazu können sie sich mit der HSH eine exzellent organisierte, bestens am Markt eingeführte Bank zu eigen machen. Aber nur zum Verständnis: Gesteuert wird der für 2018 geplante Verkauf von den Ländern Hamburg und Schleswig-Holstein. Wir als Bank unterstützen sie dabei natürlich nach Kräften. Soll die Bank als Ganzes verkauft werden? Stefan Ermisch: Das ist das Ziel. Allerdings können sich auch Konsortien bilden. Wer könnte sich für die HSH Nordbank interessieren? Stefan Ermisch: Derzeit gibt es die Möglichkeit, eine gut aufgestellte Geschäftsbank in einer wirtschaftlich starken Region in einem wirtschaftlich starken Land zu erwerben. Diese Bank hat Zukunft und Wachstumsperspektiven. Natürlich gucken Investoren da sehr genau hin, denn so ein Angebot gibt es selten. Für uns gilt: nicht im Tages­geschäft nachlassen – im Gegenteil. Wir müssen weiter am Markt und beim Kunden unsere Leistungsversprechen täglich einlösen. Das werden wir auch. Die Kolleginnen und Kollegen haben immer gezeigt, dass sie in turbulenten Zeiten nicht nur den notwendigen Überblick bewahren, sondern zu Höchstform auflaufen. Wir stehen für die Fähigkeit, neue Herausforderungen immer wieder erfolgreich zu bewältigen. Die Kernbank ist profitabel, aber die neuen Eigentümer müssen auch mit der Abbaubank umgehen. Stefan Ermisch: Das stimmt. Selbst wenn wir bei der Reduzierung der Altlasten wirklich gute Fortschritte erzielt haben – die Fehler der Vergangenheit bis 2009 wiegen weiterhin sehr schwer, vor allem weil die Schifffahrtsbranche seitdem eine historische Krise durchläuft. Zudem gibt die Garantie, die ebenso aus dem Jahr 2009 stammt, sehr enge Grenzen ökonomischer Handlungsmöglichkeiten vor. Beides belastet. Die gesamte Shipping-Branche ist schwer erschüttert. Das trifft uns – wie alle in der Schifffahrt engagierten Banken – sehr hart. Auf den Punkt gebracht: In der Abbaubank sind die Fehler der Vergangenheit gebündelt, und zwar in Form von leistungsgestörten Krediten, die auch aufgrund der Garantie bis heute nur unzureichend reduziert werden konnten. Das ist nicht schön, aber dennoch sind alle Beteiligten in der Pflicht, für diese Probleme im Laufe der Privatisierung eine gute Lösung zu finden. Das wissen wir, das wissen die Eigentümer, das weiß die EU-Kommission und auch die Europäische Zentralbank. Gibt es Interessenten für leistungsgestörte Kredite? Stefan Ermisch: Ja, das sind Investoren, die sich auf die Verwertung kritischer Portfolios spezialisiert haben. Die gehen Risiken ein und versprechen sich interessante Renditen. Angesichts des komplett am Boden liegenden Shipping-Markts könnte es jetzt ein guter Zeitpunkt sein, dort einzusteigen. Allerdings haben diese Investoren gewisse Preisvorstellungen. Hier wird es darauf ankommen, einen für alle Beteiligten ökonomisch gangbaren Weg zu finden. Jeder wird an seine Grenzen gehen müssen, um ein gutes Ergebnis zu erreichen. Ich bin optimistisch, dass das gelingt.

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639 Mio. €

Kernbankergebnis vor Steuern

Oliver Gatzke, Finanzvorstand

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„Wir gewinnen an Transparenz und Geschwindigkeit. Die integrierte Sicht liefert eine bessere Entscheidungsgrundlage.“

Die gläserne Bank.

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Die Regulierungsanforderungen haben sich für Banken nach der Finanzkrise deutlich verschärft. Was heißt das für die Steuerung unserer Bank? Oliver Gatzke: Ein wesentlicher Unterschied ist, dass wir nun Ertrag, Kosten, Risiko, Liquidität und Kapital nicht mehr getrennt voneinander betrachten und managen. Heutzutage gibt es einen integrierten Steuerungsansatz. Wir haben eine einheitliche Sicht auf alle Finanz-, Risiko- und Geschäftsdaten. Das erfordert zwar einen erheblichen Aufwand, dafür entsteht aber auch eine deutlich größere Transparenz. Damit entsprechen wir unseren eigenen Steuerungsanforderungen sowie den Anforderungen der nationalen und europäischen Aufsichtsbehörden. So soll verhindert werden, dass sich das wiederholt, was in der Finanzmarktkrise geschehen ist: Damals waren die Finanz­institute unter Stressbedingungen nur bedingt in der Lage, ihre Risikopositionen angemessen zu managen. Was bedeutet dieser Steuerungsansatz konkret? Oliver Gatzke: Wir arbeiten nach dem Prinzip der „gläsernen Bank“. Das heißt: Wir entsprechen den Managementanforderungen sowie den vielfältigen Regulierungsanforderungen der Europäischen Zentralbank und der nationalen Aufsichtsbehörden aus einer einzigen zentralen Datenplattform heraus. Das ist ein entscheidender Punkt, denn damit können wir alle Prozesse aus einer Hand steuern. Diese Arbeitsweise verbindet die gesamte IT mit der strategischen Steuerung, der Geschäftsabbildung, der Bilanzierung und dem Meldewesen unserer Bank. Praktisch bedeutet das: Wir können Finanz- oder Risikozahlen etwa über Eigenkapital, Liquidität oder die Asset-Qualität praktisch in Echtzeit beschaffen und in vielen Fällen automatisiert, schnell und transparent an das Management sowie die Aufsichtsbehörden weiterleiten.   Bieten die Veränderungen bei der Banksteuerung Chancen für unser Haus? Oliver Gatzke: Ja, denn wir gewinnen nicht nur an Transparenz, sondern auch an Geschwindigkeit. Und: Diese integrierte Sicht liefert eine erheblich bessere Entscheidungsgrundlage. Damit trägt sie zu langfristig tragfähigen und vorausschauenden Lösungen bei. Warum ist gerade im Bankgeschäft die Datenbeschaffung und -aufbereitung so komplex? Oliver Gatzke: Das liegt daran, dass Banken drei Steuerungskreise im Auge haben. Zum einen die Daten des externen Rechnungswesens für die Bilanz und die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung. Zum anderen berichten wir intensiv über die Unternehmensbereiche, Kundenbeziehungen und Einzelgeschäfte, die durch das interne Rechnungswesen gesteuert werden. Und schließlich gibt es die aufsichtsrechtliche Sicht auf das Risiko und damit einhergehend die Liquiditäts- und die Kapitalposition. Aus allen Steuerungskreisen müssen Daten ineinander überführt werden. Das gelingt am besten, wenn alle Kreise sich aus einer Datenplattform speisen – so wie es bei uns der Fall ist.

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Ulrik Lackschewitz, Risikovorstand

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„Mit der Integration der Restructuring Unit gibt es nun einheitliche Prozesse und Kreditstandards, alles greift ineinander.“

Klare Verhältnisse.

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Zum 1. November 2016 wurde die frühere Restructuring Unit (RU) in das von Ihnen geleitete Risikoressort integriert. Weshalb? Ulrik Lackschewitz: Die RU war praktisch eine Bank in der Bank, mit eigenen Prozessen, eigenen Abläufen. Für diese Konstruktion mag es Gründe gegeben haben, als diese Einheit aufgebaut wurde. Dauerhaft und in der aktuellen Situation war diese Konstruktion aber nicht passend, weil es dadurch keine integrierte Sicht auf die Risiken gab. Das haben wir geändert. Mit der Integration der Restructuring Unit gibt es nun einheitliche Prozesse und Kreditstandards, alles greift jetzt ineinander. Was hat sich durch die Integration geändert?  Ulrik Lackschewitz: Früher hat die RU, die übrigens gute Arbeit geleistet hat, alles gemacht: Analyse, Betreuung und Bearbeitung. Nun gibt es eine Trennung: Die Analyse liegt im Bereich Kreditrisikomanagement von Jan Lührs-Behncke. Um die Betreuung der Engagements kümmert sich der Bereich von Jan Erik Groß, Spezial Kredit­management. Es gibt nun keine Kolleginnen und Kollegen mehr, die sowohl Analyse als auch Betreuung machen. Diese klare Trennung war auch unter MaRisk-Gesichtspunkten wichtig. Insgesamt war das eine große Umstrukturierung, die wir intern gut hinbekommen haben – auch dank der Flexibilität und des großen Engagements der Kolleginnen und Kollegen. Wie gehen wir mit den in der Abbaubank gebündelten, meist leistungsgestörten Krediten um?  Ulrik Lackschewitz: Wir haben beim Abbau von leistungsgestörten Krediten große Fortschritte erzielt. Das ist uns gelungen, weil wir diese Portfolios professionell managen. Teilweise konnten wir Engagements neu strukturieren, teilweise haben wir Portfolios verkauft. Insgesamt konnten wir so etwa zehn Milliarden Euro (EAD) abbauen: Fünf Milliarden Euro haben wir an die AöR der Länder übertragen, weitere etwa fünf Milliarden Euro im Tages­geschäft reduziert. Dieser Abbauprozess geht weiter, dazu gehört auch der Verkauf unseres Marktportfolios. Was bedeutet die Bündelung der Problemkredite in der Abbaubank für die Beziehungen zu unseren Kunden?  Ulrik Lackschewitz: Wir sprechen konsequent mit einer Stimme. Das alles führt zu einem stringenteren Zugang zu unseren Kunden. Davon verspreche ich mir große Vorteile.

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10 Mrd. €

(EAD) Altlasten abgebaut

Torsten Temp, Marktvorstand

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„Die Kunden honorieren unsere guten Leistungen – das merken wir an den Rückmeldungen in Gesprächen.“

Exzellente Teamleistung, starker Vertriebswille.

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Die Marktbereiche blicken auf ein gutes Jahr 2016 zurück. Was war für den Erfolg ausschlaggebend?  Torsten Temp: Uns zeichnet mittlerweile aus, dass wir eine exzellente Teamleistung erbringen und über einen starken Vertriebswillen verfügen – auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Wir hatten 2016 einen Vorstandswechsel im Vertriebsressort, das ich nun allein verantworte. Und es gab die finale EU-Entscheidung im Beihilfeverfahren, danach haben wir mit den Vorbereitungen für den Verkaufsprozess begonnen. Für die Bank ist der Eigentümerwechsel eine Chance. Aus reiner Vertriebssicht sind solche Veränderungen in der Regel aber keine optimalen Voraussetzungen. Dennoch haben wir unsere Ergebnisziele 2016 nicht nur erreicht, sondern übertroffen. Und ein Neugeschäft in Höhe von 8,9 Milliarden Euro ist eine starke Leistung. Unsere guten Ergebnisse sind besonders erfreulich, weil wir schwach in das Jahr 2016 gestartet sind. Die Aufholjagd zu verfolgen hat mir Freude bereitet. Insgesamt sehen Sie einen zufriedenen Vertriebsvorstand – was eher selten ist. Was erwarten Unternehmen heute von ihrer Bank?  Torsten Temp: Die wichtigsten Themen sind Geschwindigkeit, Kompetenz in der Strukturierung eines Kredits und Zuverlässigkeit. Eine gute Produktauswahl setzen die Kunden als selbstverständlich voraus. Unser Ziel ist es, den Kunden eine Art von One-Stop-Shopping zu bieten. Gelingt das? Torsten Temp: Ich denke ja, sonst hätten wir nicht allein im Bereich Unternehmenskunden gut hundert Neukunden gewonnen. Die Kunden honorieren unsere guten Leistungen – das merken wir an den Rückmeldungen in Gesprächen. Das zeigen aber auch unsere Kundenbefragungen. Die Zinsen sind derzeit niedrig, Rohstoffpreise und Währungen schwanken aber spürbar. Wie wichtig ist es, den Kunden dabei zu helfen, Unsicherheitsfaktoren zu minimieren? Torsten Temp: Wir arbeiten seit Jahren erfolgreich daran, die Verzahnung zwischen Kundenbetreuer und Produktspezialist aus dem Kapitalmarkt zu verbessern. So können unsere Kunden unkompliziert Zinsen oder Währungen zu ihrem Vorteil absichern – und wir verbessern unsere Cross-Selling-Quote. Viele Banken haben zuletzt den deutschen Mittelstand für sich entdeckt. Was heißt das für die HSH Nordbank? Torsten Temp: Der deutsche Mittelstand ist seit Jahrzehnten bei Banken hart umkämpft, das ist prinzipiell nichts Neues. Seit etwa zwei Jahren mischen allerdings noch ein paar ausländische Banken mit, und zwar ziemlich aggressiv, weil deren Heimatmärkte eher noch von der Krise geprägt sind. Bedeutet verschärfte Konkurrenz, dass Banken bereit sind, größere Risiken einzugehen, um zum Zug zu kommen? Torsten Temp: Das stellen wir in einigen Bereichen durchaus fest. Wir machen aber keine unvernünftigen Geschäfte. Bei uns gelten klare, strenge Risikostandards. An die halten wir uns. Langfristig ist das die richtige Strategie.

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Geschäftsbereiche

Immobilienkunden

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DC Developments GmbH & Co. KG

Kunst kommt von Können. Hochwertige Immobilien zu entwickeln ist eine Kunst, die das Hamburger Unternehmen DC Developments aus dem Effeff beherrscht. Seit zehn Jahren realisiert der Projektentwickler Gebäude, die durch ihre Architektur, Lage und Qualität begeistern. Die unverzichtbaren Bausteine: die individuellen Wünsche der Eigentümer und Nutzer, das Streben nach Innovationen und der Sinn fürs Detail. Ob Wohnimmobilien, Büro- und Geschäftshäuser, Hotels oder Quartiersentwicklungen – die 40 Mitarbeiter von DC Developments schaffen mit Leidenschaft Werte, die die Umgebung und das Stadtbild bereichern.

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DC Developments GmbH & Co. KG

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Kunst kommt von Können. Hochwertige Immobilien zu entwickeln ist eine Kunst, die das Hamburger Unternehmen DC Developments aus dem Effeff beherrscht. Seit zehn Jahren realisiert der Projektentwickler Gebäude, die durch ihre Architektur, Lage und Qualität begeistern. Die unverzichtbaren Bausteine: die individuellen Wünsche der Eigentümer und Nutzer, das Streben nach Innovationen und der Sinn fürs Detail. Ob Wohnimmobilien, Büro- und Geschäftshäuser, Hotels oder Quartiersentwicklungen – die 40 Mitarbeiter von DC Developments schaffen mit Leidenschaft Werte, die die Umgebung und das Stadtbild bereichern. „Mit dem ‚KPTN‘ entwickeln wir in Hamburgs jüngstem Stadtteil ein gemischt genutztes Quartier, das nicht nur die Bewohner der HafenCity, sondern auch die Besucher begeistern wird. Bei der Realisierung des Ensembles sind viele Unternehmen aus unserer Stadt an Bord, und es ist kein Zufall, dass die HSH Nordbank unser Finanzierungspartner ist“, sagte Lothar Schubert, geschäftsführender Gesellschafter der DC Developments GmbH & Co. KG. „Das HSH-Team ist erfahren, was komplexe Projektentwicklungen dieser Größenordnung angeht, kennt seinen Heimatmarkt genau und hat uns schon mehrfach mit seiner hanseatischen Verbindlichkeit überzeugt.“

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Anpacken ist angesagt

Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden

Stark für Unternehmer

Immobilienkunden

VERSTEHEN Um das Potenzial einer Lage oder einer Immobilie richtig einzuschätzen, braucht es Expertise und Erfahrung.

Erkennen Als eine der führenden Immobilienbanken erstellen wir für Sie in enger Zusammenarbeit eine passgenaue Finanzierung: von der Projektidee bis zur Auszahlung.

Gestalten Bauen Sie auf eine der ersten Adressen: Gemeinsam schaffen wir ein Fundament, auf das Sie sich stets verlassen können.

Deutschland: Attraktiver Immobilienstandort

Transparent, schnell, verbindlich – mit Fachwissen, Erfahrung und gut funktionierenden Prozessen haben wir uns bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland eine exzellente Position erarbeitet und gehören zu den bedeutendsten Finanzierern. Dabei sind wir nicht nur in unserer norddeutschen Heimatregion erfolgreich, sondern auch in anderen Bundesländern, in denen wir uns in den vergangenen Jahren mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München gut etabliert haben.

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Deutschland: Attraktiver Immobilienstandort

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Transparent, schnell, verbindlich – mit Fachwissen, Erfahrung und gut funktionierenden Prozessen haben wir uns bei der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland eine exzellente Position erarbeitet und gehören zu den bedeutendsten Finanzierern. Dabei sind wir nicht nur in unserer norddeutschen Heimatregion erfolgreich, sondern auch in anderen Bundesländern, in denen wir uns in den vergangenen Jahren mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart und München gut etabliert haben. Daneben begleiten wir internationale Investoren bei ihren Transaktionen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Gerade für sie gilt Deutschland als besonders solider Markt, der auch in unruhigen Zeiten Stabilität verspricht 
und deshalb interessante Investitionsmöglichkeiten bietet. Zu unseren Kunden zählen vor allem professionelle Immobilieninvestoren, Projektentwickler und Bauträger, denen wir passgenaue Finanzierungslösungen bieten, die an ihrem Geschäftsplan ausgerichtet sind. Unsere Kunden schätzen nicht nur die Transaktionssicherheit, die wir Ihnen bieten, sondern auch unsere lösungsorientierte Arbeitsweise – und zwar von der Geschäftsanbahnung über die gesamte Kreditlaufzeit hinweg. Unser Leistungsangebot umfasst neben klassischen Hypothekendarlehen auch strukturierte Finanzierungen für Bestandsobjekte, gewerbliche Projektentwicklungen und wohnliche Bauträgermaßnahmen. Wir haben den Zyklus der Branche immer fest im Blick und achten besonders darauf, dass die Risiken überschaubar und vorhersehbar sind – eine Vorsicht, die für den langfristigen Erfolg wichtig ist.

Kreditportfolio nach Regionen

(31.12.2016) in %, Kernbank

Kreditportfolio nach Nutzungsarten

(31.12.2016) in %, Kernbank

4,6 Mrd. €

Neugeschäft im Jahr 2016

12,5 Mrd. €
Kreditbestand

Der Markt kurz und knapp

Immobilien in Deutschland sind bei Investoren seit Jahren sehr gefragt. Mit einem Volumen von über 53 Milliarden Euro war so auch das Jahr 2016 eins der transaktionsreichsten für die Gewerbeimmobilienmärkte. Triebfedern für diesen kräftigen Aufschwung sind die niedrigen Zinsen und die seit der Wirtschaftskrise 2008/09 deutlich bessere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Vergleich zum Ausland. Denn sowohl heimische als auch internationale Investoren suchen Möglichkeiten, ihre Gelder gewinnbringend anzulegen – florierende Immobilienmärkte mit hohem Miet- und Wertwachstum sind dabei gefragt. Auch dank der seit Jahren positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gelten insbesondere deutsche Großstädte als attraktiv.

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Der Markt kurz und knapp

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Immobilien in Deutschland sind bei Investoren seit Jahren sehr gefragt. Mit einem Volumen von über 53 Milliarden Euro war so auch das Jahr 2016 eins der transaktionsreichsten für die Gewerbeimmobilienmärkte. Triebfedern für diesen kräftigen Aufschwung sind die niedrigen Zinsen und die seit der Wirtschaftskrise 2008/09 deutlich bessere konjunkturelle Entwicklung in Deutschland im Vergleich zum Ausland. Denn sowohl heimische als auch internationale Investoren suchen Möglichkeiten, ihre Gelder gewinnbringend anzulegen – florierende Immobilienmärkte mit hohem Miet- und Wertwachstum sind dabei gefragt. Auch dank der seit Jahren positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gelten insbesondere deutsche Großstädte als attraktiv. Während die Zahl der Arbeitslosen seit 2009 um 18 Prozent gesunken ist, stieg die der Bürobeschäftigten um gut zehn Prozent. Auch die Einwohnerzahl stieg um etwa sechs Prozent, während die Kaufkraft der Haushalte um knapp 17 Prozent zulegte. All das lockte internationale Handelsketten in die 1a-Lagen deutscher Städte, weil sie sich hier jenseits ihrer oft stagnierenden Heimatmärkte Wachstumsperspektiven versprechen. Von der positiven Umsatzentwicklung profitiert zudem der boomende Onlinehandel, der wiederum einen umfangreichen Zubau von Logistikzentren mit sich bringt. Ein höheres Interesse der Investoren zeigte sich zudem für Hotelobjekte, da die zunehmende politische Unsicherheit in einigen Ländern Deutschland als Urlaubsland attraktiver macht. Alle diese 
Faktoren haben in Deutschland dazu geführt, dass die Immobilienpreise kräftig gestiegen sind. Trotzdem bleibt die Nachfrage der Investoren hoch. Denn auch aus Mangel an gut verzinsten anderen Anlagen bleiben Immobilien weiterhin attraktiv. Das gilt nicht nur für die stets von institutionellen Investoren gesuchten Büro- und Handels­immobilien, sondern in zunehmendem Maße auch für Logistik-, Hotel- und Wohnimmobilien. Allein aufgrund des stabilen konjunkturellen Umfelds werden Investoren und Entwickler die deutschen Immobilienmärkte wohl in den kommenden Jahren weiter im Blick behalten. Quelle: Research HSH Nordbank

Unternehmenskunden

Patrick Miljes, Leiter Unternehmenskunden

Unsere Arbeit zahlt sich aus

Das zeigen die Ergebnisse, welche die Neuaufstellung des Geschäftskundenbereichs und die Stärkung des Vertriebs als rentabel bewerten. So haben wir das Neugeschäft 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 
20 Prozent auf gut 3,8 Milliarden Euro gesteigert. Das ist uns gelungen, weil wir rund 100 Neukunden gewonnen haben – und zwar nicht nur in unserer norddeutschen Kernregion, sondern auch in anderen starken Wirtschaftsregionen wie beispielsweise dem Rheinland und dem Südwesten der Bundesrepublik.

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Unsere Arbeit zahlt sich aus

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Das zeigen die Ergebnisse, welche die Neuaufstellung des Geschäftskundenbereichs und die Stärkung des Vertriebs als rentabel bewerten. So haben wir das Neugeschäft 2016 gegenüber dem Vorjahr um rund 
20 Prozent auf gut 3,8 Milliarden Euro gesteigert. Das ist uns gelungen, weil wir rund 100 Neukunden gewonnen haben – und zwar nicht nur in unserer norddeutschen Kernregion, sondern auch in anderen starken Wirtschaftsregionen wie beispielsweise dem Rheinland und dem Südwesten der Bundesrepublik. Angesichts des anhaltend wettbewerbsintensiven Marktumfelds sind das Erfolge, auf die wir durchaus stolz sein können – sie sind das Ergebnis unserer konsequenten Arbeit. Und die führen wir weiter fort. Denn unsere Spezialistinnen und Spezialisten beraten und unterstützen ihre Kunden mit profundem Wissen; besonders in den Fokusbranchen Energie & Versorger, Infrastruktur & Logistik, Industrie & Dienstleistungen, Gesundheitswirtschaft, Ernährung & Handel sowie Wealth Management, Structured Finance und M&A. Dank dieser breiten Palette fundierten Wissens können wir zusammen mit unseren Kunden Lösungen entwickeln, die perfekt zu ihrem Unternehmen passen. Und um diese Lösungen anbieten zu können, braucht es Kompetenz, Flexibilität, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit – Eigenschaften, die unsere Kunden zu schätzen wissen. Und mit denen wir auch 2017 weiterhin erfolgreich sein werden.

3,8 Mrd. €

Neugeschäft

Rund 20%
Steigerung gegenüber dem Vorjahr

Kreditportfolio nach Bereichen

(31.12.2016) in %, Kernbank

Energie & Infrastruktur

Lars Quandel, Abteilungsleiter Energie & Infrastruktur

Zusammen für ein neues Energiesystem

Bei den Erneuerbaren Energien sind wir unter den Top 5 der europäischen Finanzierer. Damit stehen wir in diesem Bereich in der ersten Reihe. Dass wir selbst 2016 unsere 
ambitionierten Neugeschäftsziele übertroffen haben, nehmen wir als Ansporn, auch in den nächsten Jahren an der Spitze zu bleiben. Beim Neugeschäft lagen wir 2016 erstmals über 1 Milliarde Euro. Im Projektgeschäft sind wir europaweit in den Assetklassen „Wind On­shore“, „Wind Offshore“, „Solar“ und „Wasserkraft“ aktiv. „Wir haben uns jedes Jahr mehr vorgenommen und jedes Jahr mehr erreicht. Das wollen und werden wir auch 2017 schaffen“, ist sich Lars Quandel, Abteilungsleiter Energie & Infrastruktur, sicher.

Energie & Versorger

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European Energy A/S

Der dänische Projektentwickler und Betreiber von Solar- und Windparks bietet zudem auch die technische und kaufmännische Betriebsführung der Parks an. Seit der Gründung des Unternehmens 2004 hat European Energy A/S insgesamt 65 Windparks und 29 Solarprojekte in sechs verschiedenen europäischen Ländern entwickelt. Alle Anlagen zusammen haben rund 800 Megawatt (MW) Gesamtnennleistung. Die Investitionskosten für die Projekte belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro. Den größten Solarpark Nordeuropas entwickelte European Energy auf einem stillgelegten Luftwaffenstützpunkt in Süddänemark: 300.000 Photovoltaik-Module auf einer Fläche von rund 108 Hektar erzeugen dort eine Nennleistung von 50,4 Megawatt (MW). CEO Knud-Erik Andersen: „Mit der HSH Nordbank haben wir einen Finanzierungspartner gefunden, der unsere besonderen Bedürfnisse als Projektentwickler versteht und uns länderübergreifend professionell und mit hoher Expertise zur Seite steht.“

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So arbeiten wir

Matthias Munninger, Kundenberater Energie & Versorger, und KNUD-ERIK ANDERSEN, CEO EUROPEAN ENERGY A/S

Stark für Unternehmer

Energie & Versorger

VERSTEHEN Technische, rechtliche und strukturelle Veränderungen prägen die Märkte.

Erkennen Sie können sich auf unsere Erfahrung als Branchenpionier und unser Gespür für Entwicklungen verlassen. Bei der Umsetzung Ihrer Vorhaben helfen wir Ihnen – mit unserer Expertise und ganzheitlichen finanziellen Lösungen.

Gestalten Ob Sie Versorger sind, auf Solar, Wasser oder Wind, Off shore oder Onshore setzen: Wir unterstützen Sie mit aller Kraft.

Energie erneuern. Erfolgsgeschichte schreiben.

Seit 25 Jahren finanzieren wir Wind- und Solarprojekte und zählen damit zu den Pionieren in dieser Branche. Genau deswegen können unsere Kunden – das sind Hersteller, Projektentwickler, Investoren und Versorger – von unserem im Markt anerkannten Know-how und unserem großen Erfahrungsschatz profitieren. Unser Bestandskredit-Port­folio hat aktuell ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro und umfasst rund 240 Projekte.

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Energie erneuern. Erfolgsgeschichte schreiben.

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Seit 25 Jahren finanzieren wir Wind- und Solarprojekte und zählen damit zu den Pionieren in dieser Branche. Genau deswegen können unsere Kunden – das sind Hersteller, Projektentwickler, Investoren und Versorger – von unserem im Markt anerkannten Know-how und unserem großen Erfahrungsschatz profitieren. Unser Bestandskredit-Port­folio hat aktuell ein Volumen von rund fünf Milliarden Euro und umfasst rund 240 Projekte. Unseren Kunden bieten wir neben langfristigen Projektfinanzierungen auch Betriebsmittellinien, Liquiditätsmanagement sowie verschiedene Produkte zum Risikomanagement. Wir unterstützen sie im Im- und Exportgeschäft und bieten ihnen Dienstleistungen in Verbindung mit dem Kauf und Verkauf von Projekten und Gesellschaftsanteilen an. Unsere Expertise in diesem Bereich dokumentieren wir regelmäßig in verschiedenen Publikationen – jüngst ist unsere zehnte Windstudie anlässlich der Messe WindEnergy Hamburg (September 2016) erschienen. Matthias Munninger, Kundenberater Energie & Versorger: „Dänemark bietet grundsätzlich günstige Rahmenbedingungen für die Finanzierung von Photovoltaikprojekten. Die Beteiligung unseres langjährigen Kunden European Energy war für uns ein weiterer wichtiger Pluspunkt. European Energy hat neben der umfangreichen lokalen Expertise auch langjährige Erfahrungen bei der Realisierung von Photovoltaikprojekten. Strategisch war der damit verbundene Markteintritt in Dänemark sehr wichtig, da wir durch dieses erfolgreiche Projekt zahlreiche Folgemandate in Dänemark gewinnen konnten.“

Kreditportfolio nach Segmenten

(31.12.2016) in %, Kernbank

Kreditportfolio nach Regionen

(31.12.2016) in %, Kernbank

240

Projekte

Rund 5 Mrd. €
Bestandskredit-Portfolio

Der Markt kurz und knapp

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) schreitet in Europa weiter voran – besonders mit dem Rückenwind des Pariser UN-Klimaabkommens von 2015 und der von der EU gemachten Zusagen für den Zeitraum bis zum Jahr 2030. 2016 basierten nach Angaben des Branchenverbands WindEurope 86 Prozent aller neu installierten Kraftwerkskapazitäten in der EU auf EE-Technologien.

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Der Markt kurz und knapp

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Der Ausbau der Erneuerbaren Energien (EE) schreitet in Europa weiter voran – besonders mit dem Rückenwind des Pariser UN-Klimaabkommens von 2015 und der von der EU gemachten Zusagen für den Zeitraum bis zum Jahr 2030. 2016 basierten nach Angaben des Branchenverbands WindEurope 86 Prozent aller neu installierten Kraftwerkskapazitäten in der EU auf EE-Technologien. Der Zubau von Windenergieanlagen machte dabei mit einer aggregierten Nennleistung von 12,5 Gigawatt (GW) rund 51 Prozent des gesamten Kapazitätszubaus aus. Weitere 27 Prozent (6,7 GW) steuerten Photovoltaik-Anlagen bei. Wie im Vorjahr war Deutschland bei neuen Windparks sowohl an Land als auch auf See mit einem Zubau von insgesamt 5,4 GW der mit Abstand größte Teilmarkt in Europa. Das Kapazitätswachstum trug wesentlich dazu bei, dass die Erneuerbaren Energien mittlerweile knapp 30 Prozent des Stromverbrauchs in der EU decken. Der Zubau von EE-Kraftwerkskapazitäten dürfte sich langfristig fortsetzen, muss dabei aber noch stärker mit dem Stromnetzausbau verzahnt werden. Auch wenn sich das Wachstum in einzelnen Märkten abschwächen wird, ermöglicht nur der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien den langfristig angestrebten Ersatz klimaschädlicher fossiler Energieträger. Nationale Fördermechanismen und Ausbaupläne bieten Projektierern und Investoren in den EU-Ländern ausreichend verlässliche Rahmenbedingungen, den Kapazitätszubau auch in den nächsten Jahren entsprechend voranzutreiben – und das trotz des Übergangs zu Kapazitätsauktionen mit wettbewerblich zu ermittelnden Vergütungshöhen. Quelle: Research HSH Nordbank

Infrastruktur & Logistik

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RAILPOOL

RAILPOOL zählt mit zu den größten Vermietern von Schienenfahrzeugen in Europa. Jüngst schlossen wir für unseren langjährigen Kunden sowie für die DB Cargo AG mit der bilateralen Finanzierung von rund 200 gebrauchten Lokomotiven eine Transaktion mit Leuchtturm-Charakter ab. Bei dem Geschäft verkauft die DB Cargo AG die gebrauchten Elektro-Lokomotiven an ein Konsortium unter Führung von RAILPOOL – unter anderem ist 
Toshiba mitbeteiligt. Im Gegenzug kann die DB Cargo AG die Schienenfahrzeuge acht Jahre lang im Rahmen eines Kapazitätsabnahmemodells weiterhin nutzen. Mit dieser maßgeschneiderten Finanzierung im Volumen eines 
höheren zweistelligen Millionenbetrags übernimmt die HSH Nordbank in dem wettbewerbsintensiven Railmarkt eine Vorreiterrolle.

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RAILPOOL

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RAILPOOL zählt mit zu den größten Vermietern von Schienenfahrzeugen in Europa. Jüngst schlossen wir für unseren langjährigen Kunden sowie für die DB Cargo AG mit der bilateralen Finanzierung von rund 200 gebrauchten Lokomotiven eine Transaktion mit Leuchtturm-Charakter ab. Bei dem Geschäft verkauft die DB Cargo AG die gebrauchten Elektro-Lokomotiven an ein Konsortium unter Führung von RAILPOOL – unter anderem ist 
Toshiba mitbeteiligt. Im Gegenzug kann die DB Cargo AG die Schienenfahrzeuge acht Jahre lang im Rahmen eines Kapazitätsabnahmemodells weiterhin nutzen. Mit dieser maßgeschneiderten Finanzierung im Volumen eines 
höheren zweistelligen Millionenbetrags übernimmt die HSH Nordbank in dem wettbewerbsintensiven Railmarkt eine Vorreiterrolle. Gleichzeitig erlaubt diese Transaktion RAILPOOL eine deutliche strategische Positionierung im Markt. RAILPOOL wurde 2008 in einem Joint Venture von der HSH Nordbank und der KfW IPEX-Bank gegründet, mittlerweile ist das Münchner Unternehmen in 20 europäischen Ländern aktiv. Nach der erfolgreichen Aufbauphase ist das Unternehmen 2014 in die Hände des Beteiligungsfonds von Oaktree Capital Management übergegangen. Mittlerweile ist auch GIC, ein großer Investmentfonds aus Singapur, am Eigenkapital beteiligt. Daneben haben die Gründungsbanken weitere namhafte europäische Bankhäuser im Rahmen der Expansion von RAILPOOL in die Finanzierung eingebunden. Torsten Lehnert, Geschäftsführer RAILPOOL: „Mit der HSH Nordbank verbindet uns eine besondere Partnerschaft – gemeinsam haben wir den Mietmarkt für Lokomotiven entscheidend geprägt.“

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Wir schieben’s an

Britta Kanzelmeyer, Kundenberaterin Infrastruktur & Logistik, und Torsten Lehnert, Geschäftsführer RAILPOOL

Stark für Unternehmer

Infrastruktur & Logistik

VERSTEHEN Die Dynamik der globalisierten Welt erfordert flexible Logistikketten und zuverlässige Infrastruktur.

Erkennen Mit unserer langjährigen Erfahrung unterstützen wir Sie bei Investitionen, der Absicherung konjunkturbedingter Risiken oder der Abwicklung Ihres Zahlungsverkehrs.

Gestalten Vom Transportmanagement auf Straße und Schiene, vom Airport bis zum Hafenterminal: Gemeinsam stellen wir die Weichen für den Erfolg Ihrer Unternehmungen.

Die Verbindung steht!

Finanzierung, gut gemacht. Von der tonnenschweren Lok bis zum letzten Byte – wir sorgen für Verbindung. Sei es in den Bereichen land- und schienengestützter Verkehr, Versorgungseinrichtungen und Versorgungsnetze oder Energie und Telekommunikation. Mit innovativen Finanzierungslösungen für Datencenter, Smart Meter und Breitbandprojekte sind wir ein begehrter Ansprechpartner für Finanzierungen.

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Die Verbindung steht!

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Finanzierung, gut gemacht. Von der tonnenschweren Lok bis zum letzten Byte – wir sorgen für Verbindung. Sei es in den Bereichen land- und schienengestützter Verkehr, Versorgungseinrichtungen und Versorgungsnetze oder Energie und Telekommunikation. Mit innovativen Finanzierungslösungen für Datencenter, Smart Meter und Breitbandprojekte sind wir ein begehrter Ansprechpartner für Finanzierungen. Die Finanzierung von Infrastrukturprojekten im europäischen Markt – sie sind unser Fokus und das Kerngebiet, in dem ein erfahrenes Team unseren Kunden attraktive Lösungen anbieten kann. So haben wir 2016 im Großraum Berlin dazu beigetragen, dass mehr als 100.000 Haushalte an das deutsche Glasfasernetz angeschlossen werden konnten. Über die Projektfinanzierung hinaus gehend, begleiten wir Kunden als Sektorspezialist mit großem Detailwissen und langjähriger Erfahrung in den Bereichen Logistik, Lokomotiv- und Waggonbau sowie Bauwesen mit Unternehmensfinanzierungen. Dabei stehen wir unseren Kunden auch bei der Finanzierung von Anlagen und Projekten von Anfang an zur Seite – 
sei es bei der Auswahl des Investments, des Gebots im Rahmen einer Konzession, eines Bieterverfahrens bis hin zum erfolgreichen Abschluss.

Kreditportfolio nach Segmenten

(31.12.2016) in %, Kernbank

Kreditportfolio nach Regionen

(31.12.2016) in %, Kernbank

Mehr als 100.000

Haushalte an das deutsche Glasfasernetz angeschlossen.

Der Markt kurz und knapp

Die Logistik ist einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Wirtschaft. Dazu gehören der Transport von Gütern, ihre Lagerung sowie das Management von Waren- und Informationsflüssen. Und obwohl sich das globale Wachstum verlangsamt hat, legt die Logistikbranche weiter zu. In der mittelständisch geprägten Branche bieten rund 60.000 Unternehmen ihre logistischen Dienstleistungen an. Nicht zuletzt ist dies auf den boomenden Onlinehandel und die zunehmenden Serviceangebote der E-Commerce-Anbieter zurückzuführen. 2016 betrug der branchenübergreifende Umsatz nach Angaben der Bundesvereinigung Logistik (BVL) rund 258 Milliarden Euro – das sind über 25 Prozent des europäischen Logistikmarkts.

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Der Markt kurz und knapp

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Die Logistik ist einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Wirtschaft. Dazu gehören der Transport von Gütern, ihre Lagerung sowie das Management von Waren- und Informationsflüssen. Und obwohl sich das globale Wachstum verlangsamt hat, legt die Logistikbranche weiter zu. In der mittelständisch geprägten Branche bieten rund 60.000 Unternehmen ihre logistischen Dienstleistungen an. Nicht zuletzt ist dies auf den boomenden Onlinehandel und die zunehmenden Serviceangebote der E-Commerce-Anbieter zurückzuführen. 2016 betrug der branchenübergreifende Umsatz nach Angaben der Bundesvereinigung Logistik (BVL) rund 258 Milliarden Euro – das sind über 25 Prozent des europäischen Logistikmarkts. Das liegt an der hohen Wettbewerbsfähigkeit der inländischen Logistikunternehmen, an der guten geostrategischen Lage Deutschlands sowie an der Qualität der deutschen Verkehrsinfrastruktur. Um diese Standards aufrechtzuerhalten, sind regemäßige öffentliche und private Investitionen in Straßen, Tunnel, Brücken, Schienen, Häfen und Flughäfen notwendig. Dementsprechend nutzt die Bundesregierung die gute Haushaltslage, um die Infrastrukturinvestitionen deutlich aufzustocken. 2017 sind Ausgaben von 13,7 Milliarden Euro vorgesehen. Im Vergleich zu 2014 ist dies eine Steigerung um mehr als ein Drittel. Über das Jahr 2018 hinaus sind weitere erhebliche Ausgaben vorgesehen. Allein die Projekte des Bundesverkehrswegeplans 2030 umfassen ein Volumen von über 67 Milliarden Euro. Davon profitieren kann auch die Metropolregion Hamburg. So ist beispielsweise der Ausbau der Hafenquerspange geplant – der Autobahnadern A1 und A7 sowie deren Verbindung im Süden von Hamburg. Sie sollen zusammen mit der Elbvertiefung und der Verbreiterung des Nord-Ostsee-Kanals die Voraussetzungen für ein anhaltend dynamisches Wachstum der norddeutschen Wirtschaft schaffen.

Handel

Handel? Handeln!

Jens Thiele, Teamleiter Handel

Stark für Unternehmer

Handel

VERSTEHEN Waren und Wertschöpfungsketten genau zu kennen und die Chancen und Risiken richtig einzuordnen, ist fester Bestandteil unserer hanseatischen DNA.

Erkennen Von der Finanzierung bis zum Dokumentengeschäft – mit unseren Spezialisten sind wir Ihr vorausschauender Partner für sämtliche Anforderungen in den für Sie relevanten Märkten.

Gestalten Unsere langjährige Erfahrung gibt uns die Kompetenz, schnell und verlässlich zu entscheiden, damit Sie frei agieren können.

Markus Prante, Kundenberater Handel und Hans Redlefsen, Inhaber Closed

Wir handeln Herausforderungen

Klar, Handel ist für uns seit jeher ein Kerngeschäftsfeld. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man wie wir einen Hauptsitz in Hamburg hat. In diesem Bereich begleiten wir unsere Kunden bei ihren unternehmerischen Aktivitäten. Sei es in Teilbranchen wie Öl und Gas, Stahl, Chemikalien, Textil, Kfz oder den Bereichen des Einzelhandels.

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Wir handeln Herausforderungen

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Klar, Handel ist für uns seit jeher ein Kerngeschäftsfeld. Geht ja auch gar nicht anders, wenn man wie wir einen Hauptsitz in Hamburg hat. In diesem Bereich begleiten wir unsere Kunden bei ihren unternehmerischen Aktivitäten. Sei es in Teilbranchen wie Öl und Gas, Stahl, Chemikalien, Textil, Kfz oder den Bereichen des Einzelhandels. Unser Gesamtfinanzierungsvolumen in diesem Bereich beträgt 3,2 Milliarden Euro – und ist damit 500 Millionen Euro höher als im Vorjahr. Handelsfinanzierungen werden überwiegend in Fremdwährungen abgewickelt. Selbstverständlich bieten wir unseren Kunden die notwendigen Währungsgeschäfte und Devisenkursabsicherungen. Gleiches gilt für die Risikoabsicherung im Import und Export.Unsere Kunden stehen heute vor den unterschiedlichsten Herausforderungen: Währungsvolatilität, internationale Beschaffung, Kollektionsrhythmen, Internationalisierung oder Vertikalisierung. Die Entwicklung von Eigenmarken ist ebenfalls ein wichtiges und anspruchsvolles Thema. Wir unterstützen unsere Kunden dabei, Lösungen für diese Herausforderungen zu finden – und zwar bei hohem Konkurrenzdruck in globalen Märkten, die durch die Umsatzverschiebung vom stationären zum Onlinehandel tief greifende Veränderungen durchmachen. Zudem wird der Anpassungsdruck durch die voranschreitende Digitalisierung weiter steigen. Das macht unsere Spezialistinnen und Spezialisten mit ihrer Marktexpertise nicht nur zu perfekten Ansprechpartnern für unsere Kunden – sondern auch zu vorausschauenden Partnern.

3,2 Mrd. €

Gesamtfinanzierungsvolumen.

500 Mio. €
mehr als im Vorjahr.

Der Markt kurz und knapp

Handelsunternehmen haben einen entscheidenden Anteil daran, dass Deutschland ein Gewinner der internationalen Arbeitsteilung ist und im Jahr 2016 genauso wie im Vorjahr Rekordstände bei den Ex- und Importen erzielte. So wurden 2016 Waren im Wert von 1.207,5 Milliarden Euro exportiert und im Wert von 954,6 Milliarden Euro importiert. Das entspricht einem Plus von 1,2 beziehungsweise 0,6 Prozent gegenüber 2015. Wichtigster deutscher Handelspartner ist China (knapp 170 Milliarden Euro an Importen und Exporten) vor Frankreich (gut 167 Milliarden Euro) und den USA (fast 165 Milliarden Euro). Angesichts des erfreulichen konjunkturellen Umfelds dürften die Ex- und Importe auch 2017 weiter zulegen.

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Der Markt kurz und knapp

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Handelsunternehmen haben einen entscheidenden Anteil daran, dass Deutschland ein Gewinner der internationalen Arbeitsteilung ist und im Jahr 2016 genauso wie im Vorjahr Rekordstände bei den Ex- und Importen erzielte. So wurden 2016 Waren im Wert von 1.207,5 Milliarden Euro exportiert und im Wert von 954,6 Milliarden Euro importiert. Das entspricht einem Plus von 1,2 beziehungsweise 0,6 Prozent gegenüber 2015. Wichtigster deutscher Handelspartner ist China (knapp 170 Milliarden Euro an Importen und Exporten) vor Frankreich (gut 167 Milliarden Euro) und den USA (fast 165 Milliarden Euro). Angesichts des erfreulichen konjunkturellen Umfelds dürften die Ex- und Importe auch 2017 weiter zulegen. Gleichzeitig gaben die Großhandelsumsätze 2016 nach Angaben des BGA (Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V.) minimal von 1.120 Milliarden Euro auf 1.112 Milliarden Euro nach. Darin kommt der seit drei Jahren anhaltende Trend zum Ausdruck, dass die Unternehmen bei etwas rückläufigen Preisen mehr Produkte verkaufen müssen, um ihr hohes Umsatzniveau halten zu können. Für 2017 ist der BGA etwas optimistischer und erwartet einen leichten Anstieg der Umsätze um etwa 0,5 Prozent. In Hamburg und in den norddeutschen Küstenstädten ist der Groß- und Außenhandel traditionell ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Derzeit sind etwa 18.650 Unternehmen in diesem Sektor tätig. Sie erwirtschaften mit ihren 248.500 Mitarbeitern einen Umsatz von über 292 Milliarden Euro. Allein im vierten Quartal 2016 legten die Umsätze laut AGA (Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e. V). um 1,1 Prozent zu. Für 2017 gehen die Handelsunternehmen ebenfalls von einer positiven Entwicklung aus. So gaben im AGA-Wirtschaftstest Ende 2016 viele norddeutsche Firmen an, 2017 investieren und neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen zu wollen – ein weiterer Anstieg der Umsätze ist damit wahrscheinlich. Quelle: Research HSH Nordbank

Ernährungswirtschaft

Wie man Druck standhält? Mit Qualität.

Ute Brettschneider, Kundenberaterin Ernährungswirtschaft

Stark für Unternehmer

Ernährungswirtschaft

VERSTEHEN Der Markt für Ernährungsprodukte ist durch ein verändertes Verbraucherverhalten, hohe Innovationskraft und starken Wettbewerb permanent in Bewegung.

Erkennen Ob Marke, Whitelabel, Produktion oder Handel: Wir kennen die Herausforderungen und Chancen der Geschäftsmodelle und leisten unseren Beitrag, damit Sie Ihre Ziele erreichen.

Gestalten Wo auch immer der Markt hingeht: Unsere Branchenexperten unterstützen Sie mit frischen Gedanken um Ihre Ideen zu verwirklichen.

Expertise schlägt Komplexität

Die Ernährungswirtschaft ist facettenreich und vielfältig. Und erfordert deshalb ein hohes Maß an Know-how: bei Produzenten, Händlern und bei den Banken. Durch die Expertise, die wir uns in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet haben, kennen unsere Berater nicht nur die Heraus­forderungen und Besonderheiten der einzelnen Märkte – sondern sind dort auch sehr gut vernetzt. So begleitet unser Team Ernährung aktuell mehr als 170 Kunden mit einem Gesamtkreditvolumen von 2,2 Milliarden Euro, das ist ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter anderem sind wir in der Kaffee- und Teeindustrie sowie in der Agrar- und Fleischwirtschaft aktiv.

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Expertise schlägt Komplexität

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Die Ernährungswirtschaft ist facettenreich und vielfältig. Und erfordert deshalb ein hohes Maß an Know-how: bei Produzenten, Händlern und bei den Banken. Durch die Expertise, die wir uns in den vergangenen Jahrzehnten erarbeitet haben, kennen unsere Berater nicht nur die Heraus­forderungen und Besonderheiten der einzelnen Märkte – sondern sind dort auch sehr gut vernetzt. So begleitet unser Team Ernährung aktuell mehr als 170 Kunden mit einem Gesamtkreditvolumen von 2,2 Milliarden Euro, das ist ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter anderem sind wir in der Kaffee- und Teeindustrie sowie in der Agrar- und Fleischwirtschaft aktiv. Dort arbeiten wir mit Unternehmen, die bei Verbrauchern für Genuss und Freude am Leben stehen und in einem umkämpften Markt gut geführt werden – mit einer entsprechenden Begleitung durch den Bankpartner. Die gesamte Branche wird durch Trends wie ultrafrische Lebensmittel, zunehmendes Ernährungsbewusstsein sowie Produktnachhaltigkeit geprägt. Gleichzeitig agieren die Unternehmen immer internationaler: Schon heute verkaufen sie rund ein Drittel ihrer Produkte im Ausland. Unser Dienstleistungsportfolio umfasst nicht nur die Unternehmensfinanzierung, sondern auch die Abwicklung des (inter)nationalen Zahlungsverkehrs sowie eine zuverlässige Ausführung von internationalen Dokumentengeschäften. Natürlich stellen wir dabei auch die passenden Absicherungsinstrumente zur Verfügung, wenn es um Währungsgeschäfte im internationalen Handel sowie Im- und Export in Fremdwährung geht.

Kaffee

Die Deutschen trinken mehr Kaffee als Mineralwasser. Rund 162 Liter beträgt der jährliche Pro-Kopf-Konsum. In der Konsequenz ist Deutschland nach den USA und Brasilien weltweit der drittgrößte Markt für Kaffee und der größte Umschlagplatz für Rohkaffee in Europa. Der Jahresumsatz der deutschen Kaffeebranche liegt bei rund 6,1 Milliarden Euro. Seit einigen Jahren steigt die Nachfrage nach höherwertigen Kaffeesorten in Deutschland. Gleichzeitig wächst der Anteil im Segment „ganze Bohne“ und bei Singleportionen stark. Der Anteil von Kapseln macht aktuell rund 5,5 Prozent des Gesamtmarkts aus. Dabei sind die Märkte alles andere als stabil. Die Volatilität erfordert ein immer effizienteres Risikomanagement. Gerade die Rohkaffeehändler benötigen für die Absicherung stark schwankender Kaffeepreise an den Warenterminbörsen hohe Spielräume in ihrer Liquidität. Wir bieten unseren Kunden Absicherungen für Währungen, Grundstoffpreise und Zinsen.

Zusammengefasst kann man sagen: Die Komplexität des Kaffeehandels steigt, und somit auch die Finanzierungserfordernisse unserer Kunden. Der Klimawandel, das Bevölkerungswachstum sowie die immer knapperen Anbauflächen bedeuten große Unsicherheiten für die Zukunft der Kaffeebranche. Und gleichzeitig bietet sie gute Chancen, neue Absatzmärkte außerhalb Europas zu erschließen. Wir helfen unseren Kunden, alle diese Herausforderungen zu meistern.

Mehr als 170 Kunden

werden aktuell von unserem Team Ernährung begleitet.

2,2 Mrd. €
Gesamtkreditvolumen.

Der Markt kurz und knapp

Die Ernährungsindustrie ist der drittgrößte Wirtschaftszweig in Deutschland – und bietet Verbrauchern ein breites Spektrum von rund 170.000 qualitativ hochwertigen Produkten. Im Jahr 2015 erwirtschafteten etwa 570.000 Beschäftigte in ca. 5.800 Betrieben einen Umsatz von über 169 Milliarden Euro. Die wichtigsten Bereiche sind die Fleisch- und Fleischwarenindustrie, die Milchverarbeitung, die Süß- und Backwarenindustrie, die Getränkeherstellung sowie die Verarbeitung von Obst und Gemüse. Die Ernährungsindustrie wird besonders stark durch mittelständische Unternehmen geprägt: 95 Prozent der Unternehmen haben weniger als 250 Beschäftigte. Die Geschäfte in der Ernährungswirtschaft sind kaum von konjunkturellen Schwankungen betroffen und entwickeln sich relativ stabil. Dennoch herrscht in der Branche aufgrund von Überkapazitäten und der starken Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ein enormer Margendruck.

Striktes Kostenmanagement, die Erschließung neuer Märkte und Produktinnovationen stehen deshalb ganz oben auf der Agenda der Unternehmen. Die aussichtsreichste Strategie, sich vom Wettbewerb abzusetzen, ist deshalb die Positionierung als innovativer Marken- und Qualitätsproduzent. Dabei setzen viele Unternehmen auf aktuelle Trends wie Frische, Convenience, Regionalität, das gestiegene Ernährungsbewusstsein und Nachhaltigkeit. 2016 ging es nach Angaben der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) nach rückläufigen Umsätzen im Vorjahr wieder aufwärts – Prognosen gehen von einem Plus von etwa 1 Prozent im Jahr 2016 aus. Verantwortlich für den Zuwachs war nicht zuletzt das Exportgeschäft, von dem sich die Unternehmen auch 2017 einen kräftigen Schub erwarten. Quelle: Research HSH Nordbank

Industrie & Dienstleistungen

Wir stärken das Rückgrat der Wirtschaft

Christian Alpert, Abteilungsleiter Industrie und Dienstleistungen

Stark für Unternehmer

Industrie & Dienstleistungen

VERSTEHEN Unternehmen im Industrie- und Dienstleistungssektor bilden das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.

Erkennen Wir kennen die spezifischen Herausforderungen Ihres Marktes – von Automotive bis Stahl, von F&E bis Touristik.

Gestalten Wir entwickeln mit Ihnen individuelle Ideen und passgenaue Lösungen, damit Sie die Chancen für Ihr Unternehmen erfolgreich nutzen können.

Frank Kraemer, Kundenberater Industrie & Dienstleistungen

Wir schaffen Struktur für den Fortschritt

Sei es bei Expansionen, strategischen Partnerschaften, Kapitalmarktfinanzierungen oder bei der Arrangierung von Schuldscheindarlehen – wir stehen unseren Kunden auch bei komplexen Projekten als kompetenter Berater zur Seite. Für uns steht die partnerschaftliche und nachhaltige Zusammenarbeit dabei an erster Stelle. Deshalb begleiten wir sie langfristig durch alle Konjunkturzyklen und können so passgenaue Strukturen entwickeln. Und genau mit diesen individuellen Lösungen garantieren wir, dass unsere Kunden im komplexen Spannungsfeld zwischen Globalisierung, strukturellem Wandel und technischem Fortschritt weiterhin erfolgreich bleiben. Und das nicht nur in unserer norddeutschen Kernregion, sondern auch bundesweit: ob in Hannover, Berlin oder Düsseldorf, ob in München oder Stuttgart, wo wir mittlerweile seit mehr als zehn Jahren tätig sind. Allein in Bayern und Baden-Württemberg begleiten wir aktuell mehr als 100 ausgewählte mittelständische Kunden mit einem Kreditvolumen von rund einer Milliarde Euro. Und auch in der bedeutendsten Branche Deutschlands sind wir engagiert: der Automobilindustrie, und zwar mit einem Finanzierungsvolumen von einer Milliarde Euro.

Rund 1 Mrd. €

Kreditvolumen

Mehr als 100
mittelständische Kunden in Bayern und Baden-Württemberg.

Gesundheitswirtschaft

Gesundheit geht vor

Sandro von Korff, Teamleiter Gesundheitswirtschaft

Stark für Unternehmer

Gesundheitswirtschaft

VERSTEHEN Die Health-Care-Branche ist ein Wachstumsmarkt, dessen gesamtgesellschaftliche Bedeutung stetig zunimmt.

Erkennen Während sich Medizin und Technik immer weiter entwickeln, steigt der systemische Kostendruck. Wir begleiten Sie in diesem Spannungsfeld bei Investitionen, Akquisitionen und weiteren komplexen Vorhaben.

Gestalten Ob Medizintechnik, Kliniken und Pflege, spezialisierte Leistungserbringer oder Pharma: Zusammen machen wir Sie fit für Ihre Zukunft.

Wir gehen mit

Kaum ein Sektor wächst in Deutschland so stetig wie die Gesundheitswirtschaft. Mittlerweile stehen rund 230.000 zumeist mittelständische Unternehmen für etwa zwölf Prozent des deutschen Bruttoinlandprodukts (BIP). Während sich Medizin und Technik immer weiter entwickeln, steigt gleichzeitig der Kostendruck für die 
Unternehmen. Die wesentlichen Herausforderungen sind daher: zunehmende Industrialisierung, Digitalisierung und Vernetzung. Und was erwartet der Kunde von uns? Kompetenz, Expertise und Zuverlässigkeit – und das bieten wir. Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aus den Bereichen Medizintechnik, Pharmaindustrie, spezialisierte Dienstleister, Kassen(zahn)ärztliche Vereinigungen, Krankenkassen und Verbände.

Zudem sind wir einer der größten Finanzierer von Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Deutschland. Bundesweit haben wir allein rund 
130 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 12.000 Plätzen finanziert. Unsere langjährige Tätigkeit in der Gesundheitswirtschaft hat uns zu echten Branchenkennern gemacht: Kundenbetreuer, Risikospezialisten, Produktexperten und Researcher sind deshalb nicht nur Experten in einem hochkomplexen Arbeitsfeld – sondern auch kompetente Ansprechpartner, die für ihre Kunden immer die passende Lösung erarbeiten.

130 vollstationäre

Einrichtungen mit 12.000 Plätzen bundesweit finanziert

1,2 Mrd. €
Kreditbestand

Der Markt kurz und knapp

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Und damit wird das Thema Gesundheit nicht nur für unsere Gesellschaft immer wichtiger – sondern auch für die Wirtschaft. Schließlich lagen die gesamten deutschen Gesundheitsausgaben bereits 2015 bei 344 Milliarden Euro beziehungsweise 4.213 Euro pro Einwohner. Das entspricht 11,3 Prozent des deutschen Bruttoinlandprodukts – jeder neunte Euro in Deutschland wird also für Gesundheit ausgegeben.

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Der Markt kurz und knapp

85CDE874-1097-409B-9C03-3003F16649A9

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter. Und damit wird das Thema Gesundheit nicht nur für unsere Gesellschaft immer wichtiger – sondern auch für die Wirtschaft. Schließlich lagen die gesamten deutschen Gesundheitsausgaben bereits 2015 bei 344 Milliarden Euro beziehungsweise 4.213 Euro pro Einwohner. Das entspricht 11,3 Prozent des deutschen Bruttoinlandprodukts – jeder neunte Euro in Deutschland wird also für Gesundheit ausgegeben. Das Thema Gesundheit wird auch weiterhin für starke Wachstums- und Beschäftigungsimpulse in der Gesundheitswirtschaft sorgen: In den vergangenen zehn Jahren wuchs die Bruttowertschöpfung jährlich um 3,3 Prozent, die deutsche Gesamtwirtschaft dagegen nur um 1,6 Prozent. Von 2004 bis 2015 stieg die Zahl der Erwerbstätigen in der Gesundheitsbranche von 4,4 Millionen auf über fünf Millionen. Und die demografischen Trends zeigen: Die Dynamik der Gesundheitswirtschaft wird nicht nachlassen. Umso mehr stehen wir vor der spannenden Herausforderung, die Qualität der Gesundheitsversorgung nicht nur zu erhalten, sondern auch zu verbessern: Indem wir humanitäre und wirtschaftliche Aspekte stets intelligent abwägen. Quelle: Research HSH Nordbank

Wealth Management

Vermögen verwalten

Nico Hamm, Abteilungsleiter Wealth Management

Stark für Unternehmer

Wealth Management

VERSTEHEN Jedes Vermögen ist einzigartig.

Erkennen Unsere Verantwortung ist es, für Ihren persönlichen Anspruch die richtige Lösung zu finden.

Gestalten Nur wenn Sie Ihr Vermögen heute und morgen in guten Händen wissen, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

Vertrauen schaffen

In der Betreuung vermögender Privatkunden sowie Stiftungen sind wir mit unserem Wealth Management eine der führenden Banken in unserer norddeutschen Kernregion. Dabei begleiten wir unsere Kunden als Bank für Unternehmer nicht nur in allen geschäftlichen Belangen, sondern auch auf privater Ebene. Oftmals bestehen Beziehungen zu Privatkunden oder Stiftungen schon seit mehreren Jahrzehnten, und das hat einen Grund: Verlässlichkeit, Transparenz und Solidität sind Grundsätze, denen wir uns seit jeher verpflichtet fühlen. Unsere Kundenberater und Spezialisten im Wealth Management bieten ein breites Spektrum an Dienstleistungen. Dabei beraten wir im Interesse unserer Kunden unabhängig von Produkt und Anbieter. Schwerpunkte unserer Tätigkeit sind die individuelle Anlageberatung und die Vermögensverwaltung.

Unsere Kunden vertrauen unserer Expertise: Insgesamt managen wir etwa vier Milliarden Euro (Assets under Management). Das spricht nicht nur für unsere Größe, sondern auch für das Vertrauen, das unsere Kunden uns entgegenbringen. Auch im Bereich Philanthropie & Stiftungen sind wir deutschlandweit eine der führenden Banken. Unsere Spezialisten sind ausgebildete Stiftungsmanager oder -berater und unterstützen unsere Kunden bei allen relevanten Themen: von der Strategieberatung über die Stiftungsgründung bis hin zum Fundraising und zur Spendenoptimierung. Dieses profunde Wissen schätzen unsere Kunden. Deshalb beraten wir bundesweit 700 Stiftungen und gemeinnützige Kooperationen.

Etwa 700

Stiftungen und gemeinnützige Kooperationen werden bundesweit von uns beraten.
www.neues-stiften.de

Structured Finance

So arbeiten wir

Roland Schwab, Abteilungsleiter Structured Finance

Stark für Unternehmer

Structured Finance

VERSTEHEN Die Finanzierung jedes Vorhabens ist unabhängig von der Branche, dem Geschäftsmodell, der Marktlage und dem richtigen Timing.

Erkennen An der Schnittstelle vom klassischen Corporate Banking und dem Investmentbanking unterstützen wir Sie mit unserer Expertise bei der (Re-) Strukturierung von Fremd- und Eigenkapital, der Finanzierung Ihres Umlaufvermögens und der Finanzierung Ihrer Akquisition.

Gestalten Wir lösen diese komplexen Aufgaben ganzheitlich, passgenau und effizient. So schaffen wir eine stabile Finanzierungsstruktur für Ihr Vorhaben.

Strukturiert. Stabil. Sinnvoll.

Unsere neu aufgestellte Abteilung Structured Finance kombiniert das Team Leveraged Finance (LBO) für Private-Equity-Investoren mit der Capital-Structuring-Einheit, die Firmenkundenbetreuer bislang schon bei komplexeren Finanzierungsstrukturen unterstützt hat. Ergänzt wird unsere Angebotspalette durch die Smart-Fact-Kollegen, bisher im Kapitalmarktbereich angesiedelt, die Factoring-Lösungen anbieten. Damit deckt diese Einheit alle für den Firmenkundenbereich wesentlichen Finanzierungsformen ab. Wir strukturieren Finanzierungslösungen für die fremdfinanzierte Übernahme (Leveraged Buy-outs, LBO) für mittelständische deutsche Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 50 Millionen Euro sowie für Private-­Equity-Gesellschaften. Anders als in der klassischen Unternehmensfinanzierung werden für solche Transaktionen umfangreiche Due Diligences – das sind intensive Prüfungen vor dem Verkauf eines Unternehmens – vorgenommen und eine ausführliche, auf die Finanzierung zugeschnittene, rechtliche Dokumentation erarbeitet.

Wir unterstützen Kunden auch dabei, ihre Bilanz besser zu strukturieren. Manchmal gibt es eine Vielzahl von Einzelvereinbarungen auf der Passivseite – das gehen wir gemeinsam an, indem wir beispielsweise die Fälligkeitsstruktur verbessern oder eine neue Konsortialstruktur aufsetzen, damit der Kunde langfristig stabil finanziert ist. Die übliche Größe der von uns übernommenen Finanzierungstranche liegt bei 20 bis 40 Millionen Euro, in Einzelfällen bei bis zu 75 Millionen Euro. Unser wesentliches Produkt im Capital Structuring ist der syndizierte Kredit in Form von Term Loans, Avalen oder Betriebsmittellinien. Dabei strukturieren wir die Finanzierung, das heißt, wir übernehmen die inhaltliche Ausgestaltung in Abhängigkeit von der Situation des Kunden und dem jeweiligen Finanzierungsanlass – also beispielsweise einer Sachinvestition, der Finanzierung des Betriebskapitals oder einer Akquisition.

mergers & acquisitions

Erst zusammen führen

Karsten Maschler, Abteilungsleiter M&A

Stark für Unternehmer

M&A-Beratung

VERSTEHEN Um Ihre unternehmerischen Interessen durchzusetzen und einen strategischen Mehrwert zu schaffen, bieten wir das Netzwerk und Fingerspitzengefühl.

Erkennen Im engen Dialog geben wir Ihnen Impulse, wie Sie sich angesichts der aktuellen Markt- und Wettbewerbssituation in Ihrer Branche besser positionieren können.

Gestalten Ob Verkauf oder Akquisition, Zusammenschluss oder Beteiligung - wir begleiten Sie dabei, Ihr Unternehmen erfolgreich auf die Zukunft vorzubereiten.

Dann zusammenführen

Unternehmensverkauf, Joint Ventures, ein Zukauf, eine Beteiligung, die Einwerbung von Wachstumskapital oder die Nachfolgeregelung – egal, welches unternehmerische Projekt ansteht: Unsere Spezialistinnen und Spezialisten für Mergers & Acquisitions (M&A) unterstützen Kunden bei der erfolgreichen Umsetzung. Mit mehr als 120 erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen in den vergangenen 15 Jahren gehören wir zu den etablierten M&A-Beratern im deutschen Markt. Auch 2016 sind uns zahlreiche interessante Mandate anvertraut worden. Wir können dabei nicht nur auf unsere profunden Marktkenntnisse zählen, sondern auch auf unser exzellentes nationales und internationales Netzwerk – bestehend aus strategischen Investoren, Private-Equity-Fonds, Family Offices und externen Beratern. Denn um einen Käufer, einen Co-Investor oder ein geeignetes Zielunternehmen für Kunden zu finden, bedarf es einer tiefen Kenntnis der Märkte mit all ihren Chancen und Risiken – und einer handwerklich exzellenten Beherrschung aller Finanzierungsvarianten. Insofern ist ein gelungenes M&A-Projekt immer der Nachweis für saubere, gute Arbeit.

Seit 2002 sind wir vor allem für den Mittelstand aktiv, wo wir – vom inhabergeführten Unternehmen bis zur international tätigen Firmengruppe – ein vielfältiges Kundenportfolio bedienen. Kernbranchen unserer M&A-Beratung sind dabei Handel & Ernährung, Industrie & Dienstleistungen, Gesundheitswirtschaft, Shipping, Energie & Versorger sowie Infrastruktur & Logistik. Ganz egal, vor welchen Herausforderungen unsere Kunden also stehen: Dank unserer Branchenexpertise bieten wir realistische Optionen und die perfekte Strategie für ein langfristig profitables Handeln.

Mehr als 120

erfolgreich abgeschlossene Transaktionen in den vergangenen 15 Jahren machen uns zu etablierten M&A Beratern im deutschen Markt.

Shipping

Christian Nieswandt, Leiter Shipping

Der Konsolidierungsprozess läuft

Die Schifffahrtsbranche erlebt eine der schwersten und längsten Krise der Geschichte. Welche Rolle spielt Shipping für die HSH Nordbank? Christian Nieswandt: Shipping ist weiterhin ein Kerngeschäftsfeld der HSH Nordbank. In dem aktuell extrem herausfordernden Marktumfeld schließen wir Neugeschäft allerdings nur sehr selektiv ab. Gleichzeitig bauen wir Altlasten konsequent ab. Bei denen handelt es sich fast komplett um Engagements aus der Zeit bis zum Jahr 2009. In der Summe wird unser Bestand im Geschäftsfeld Shipping weiter zurückgehen.

Anspruchsvoll in anspruchsvollen Märkten

Christian Nieswandt, Leiter Shipping

Stark für Unternehmer

Shipping

VERSTEHEN Für den nachhaltigen Erfolg Ihres Unternehmens in der maritimen Industrie brauchen Sie ein Geschäftsmodell, das Zukunft hat.

Erkennen Sie finden mit uns eine Mannschaft, die auf Kurs bleibt. Auch wenn es mal stürmisch wird.

Gestalten Deals bis ins Detail zu prüfen, Chancen abzuwägen und Sie maßgeschneidert zu unterstützen, ist unser Anspruch.

Auf was achten Sie bei Abschlüssen im Shipping besonders? Christian Nieswandt: Unser Fokus liegt auf der Weiterentwicklung und Diversifizierung unseres Portfolios durch inländische und internationale Engagements mit guter Bonität, ausreichend Eigenkapital und einem erfolgreichen Geschäftsmodell. Das heißt unter anderem, dass der Kreditnehmer konstant guten Zugang zu Ladung hat und seine Flotte zuverlässig und zu attraktiven Konditionen beschäftigt ist. Derzeit sehen wir im Tanker- und Bulker-Markt etwas größere Chancen als im Container-Markt. Wir sind im Markt aber nicht nur als Kreditgeber, sondern auch als Arrangeur aktiv und wir bieten unseren Kunden weitere, für sie sinnvolle Produkte aus unserem Haus an. Das gelingt uns zunehmend besser. Erwarten Sie eine substanzielle Erholung der Märkte? Christian Nieswandt: Kurzfristig eher nicht, weil in den nächsten zwölf Monaten weiter erhebliche Auslieferungen neuer Schiffe anstehen. Das dürfte eine Erholung der Märkte erschweren. Allerdings hat die Ordertätigkeit im Jahr 2016 spürbar nachgelassen – das ist ein positives Signal. Wir dürfen bei allen Problemen in diesem Bereich eins nicht vergessen: Die Nachfrage nach Transportkapazitäten steigt parallel zum wachsenden Welthandel. Und dieser Transport erfolgt im Interkontinentalverkehr zu weit über 90 Prozent mit Schiffen – diese Art des Gütertransfers ist nicht ersetzbar. Das spricht für langfristig solide Geschäftsperspektiven in diesem Bereich. Welche Veränderungen erwarten Sie im gesamten Shipping Markt? Christian Nieswandt: Der Konsolidierungsprozess läuft und ist insbesondere bei den Linienreedereien fortgeschritten. Ein ähnlicher Prozess ist nun bei den Tramp-Reedereien notwendig, damit der Markt wieder in ein Gleichgewicht kommt. Wir fördern deshalb Allianzen und Beschäftigungspools.

Kreditportfolio nach Segmenten

(31.12.2016) in %, Kernbank

Kreditportfolio nach Regionen

(31.12.2016) in %, Kernbank

Treasury & Markets

Mark Bussmann, Leiter Treasury & Markets

Neue Struktur, neue Effizienz.

2016 hat die Bank den Unternehmens­bereich Treasury & Markets neu strukturiert – und damit ihre Effizienz weiter gesteigert. Das Aufgabenspektrum ist dabei breit gefächert. In der sogenannten „Markets“-Funktion entwickeln und vertreiben wir beispielsweise Produkte für das Risiko- und Anlagemanagement sowie die Kapitalmarktfinanzierung. Das heißt: Wir bieten Sparkassen, institutionellen Anlegern und Unternehmen Instrumente zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken; genauso wie strukturierte Anleihen, Zertifikate und Produkte zur Anlage am Geld- und Kapitalmarkt.

Effizient agieren, kooperativ finanzieren.

Unternehmenskunden erhalten zudem passende Lösungen zur aktiven Steuerung der eigenen Kapital- und Liquiditätsposition. Darüber hin­aus arrangieren wir großvolumige Schuldscheindarlehen für die öffentliche Hand und tragen so zur Finanzierung der Bundesländer und Kommunen bei. Als weitere wichtige Aufgabe verantwortet der Unternehmensbereich die gesamte operative Treasury-Funktion der Bank. Hier sind wir nicht nur federführend bei der Refinanzierung der Bank über die gesamte Passivseite – sondern auch beim Management der täglichen Liquidität unserer Bank.

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Effizient agieren, kooperativ finanzieren.

85CDE874-1097-409B-9C03-3003F16649A9

2016 hat die Bank den Unternehmens­bereich Treasury & Markets neu strukturiert – und damit ihre Effizienz weiter gesteigert. Das Aufgabenspektrum ist dabei breit gefächert. In der sogenannten „Markets“-Funktion entwickeln und vertreiben wir beispielsweise Produkte für das Risiko- und Anlagemanagement sowie die Kapitalmarktfinanzierung. Das heißt: Wir bieten Sparkassen, institutionellen Anlegern und Unternehmen Instrumente zur Absicherung von Zins- und Währungsrisiken; genauso wie strukturierte Anleihen, Zertifikate und Produkte zur Anlage am Geld- und Kapitalmarkt. Unternehmenskunden erhalten zudem passende Lösungen zur aktiven Steuerung der eigenen Kapital- und Liquiditätsposition. Darüber hin­aus arrangieren wir großvolumige Schuldscheindarlehen für die öffentliche Hand und tragen so zur Finanzierung der Bundesländer und Kommunen bei. Als weitere wichtige Aufgabe verantwortet der Unternehmensbereich die gesamte operative Treasury-Funktion der Bank. Hier sind wir nicht nur federführend bei der Refinanzierung der Bank über die gesamte Passivseite – sondern auch beim Management der täglichen Liquidität unserer Bank. Dabei verstehen wir uns bei Treasury & Markets stets als Dienstleister und Partner aller Unternehmensbereiche 
der HSH Nordbank – und arbeiten Hand in Hand mit ihnen zusammen. Highlights aus unserem Leistungsspektrum: • Zusammenarbeit mit mehr als 300 Sparkassen in ganz Deutschland • Platzierung von Anleihen und Landesschatzanweisungen mit einem Gesamtvolumen von über 6 Milliarden Euro für die öffentliche Hand • Emission von Schuldscheinen von 2013 bis heute mit 1,6 Milliarden Euro mehr als versechsfacht • Platzierung mehrerer Benchmark-Anleihen • Unterstützung von neun Bundesländern in der Refinanzierung • Begleitung mehrerer Solar- und Windenergieunternehmen mit kombinierten Zins- und Währungs-
absicherungen in Nicht-Euroländern • Ermittlung des Risikos für Unternehmen mit unserem Enterprise-Risk-Management-Konzept (ERM) • Erarbeitung und Realisierung dynamischer Absicherungs­konzepte mit unseren Kunden aus der Ernährungswirtschaft • Erfolgreiche Begleitung von Immobilienunternehmen bei der branchenspezifischen Zinsrisikostrategie

Kapitalmarktprodukte

(31.12.2016) in %

Transaction Banking

Investitionen für Innovationen

Die Arbeit im Maschinenraum eines Unternehmens muss reibungslos laufen: Die tägliche Steuerung von Liquidität, eine ständige Cash-Flow-Optimierung und die umfassende Absicherung von Risiken gehören dabei zu den wesentlichen Aufgaben. Unser Unternehmensbereich Transaction Banking wird diesen Aufgaben und den Ansprüchen unserer Kunden mit einer Reihe von Produkten gerecht: Seien es die vielfältigen Möglichkeiten für den weltweiten Zahlungsverkehr, die Finanzierung und Absicherung von internationalen Liefergeschäften oder Zins- und Währungsrisiken. Hinzu kommen verschiedene digitale Lösungen, die wir mit der „Initiative Digital Business“ vorangetrieben haben.

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Investitionen für Innovationen

85CDE874-1097-409B-9C03-3003F16649A9

Die Arbeit im Maschinenraum eines Unternehmens muss reibungslos laufen: Die tägliche Steuerung von Liquidität, eine ständige Cash-Flow-Optimierung und die umfassende Absicherung von Risiken gehören dabei zu den wesentlichen Aufgaben. Unser Unternehmensbereich Transaction Banking wird diesen Aufgaben und den Ansprüchen unserer Kunden mit einer Reihe von Produkten gerecht: Seien es die vielfältigen Möglichkeiten für den weltweiten Zahlungsverkehr, die Finanzierung und Absicherung von internationalen Liefergeschäften oder Zins- und Währungsrisiken. Hinzu kommen verschiedene digitale Lösungen, die wir mit der „Initiative Digital Business“ vorangetrieben haben. Mit PAYONE haben wir beispielsweise ein Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe an unserer Seite, das Internetshop-Betreibern eine optimale Lösung für ihren Zahlungsverkehr bietet. Das Spektrum bei dem führenden Payment-Service-Provider reicht dabei von der Übernahme des Risikomanagements und des Debitoren- und Forderungsmanagements bis hin zur Rechnungsstellung. Mit der Unterstützung des Internetbezahlverfahrens paydirekt bieten wir unseren Kunden zusätzlich eine elektronische Zahlungsmöglichkeit an – und zwar mit Zahlungssicherheit. Unser Dienstleistungsangebot richtet sich mit klar definierten Branchenschwerpunkten immer nach unseren Kunden. Bei der Immobilienwirtschaft verstehen wir uns beispielsweise nicht nur als Objektfinanzierer, sondern auch als Anbieter von ganzheitlichen Lösungen. Gemeinsam mit der PROMOS consult Projektmanagement, Organisation und Service GmbH haben wir so einen Service dafür entwickelt, die Buchung von Mietzahlungen zu optimieren. Die entwickelte HSH PROMOS Cash Connection bietet signifikante Zeit- und Kostenersparnis für Wohnungsunternehmen. „Die HSH Nordbank ist seit vielen Jahren eine unserer Hausbanken. Mit der HSH PROMOS Cash Connection erweitert sie ihren Service um ein wichtiges Tool, das uns bei der effizienten Zuordnung und Buchung unserer Mieteingänge unterstützt“, sagt Ulrike Bondkirch, Leiterin Konzern Finanzierungen und Treasury bei der Hamburger TAG Immobilien AG, die rund 80.000 Immobilien verwaltet. Des Weiteren bieten wir unseren Kunden internationale Handelsfinanzierungen: So 
unterstützen wir unter anderem Projektierer aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien mit passenden Lösungen für den Einkauf. Die klassische Sicherungsfunktion von Import­akkreditiven sowie die Finanzierungsfunktion geben unseren Kunden die Möglichkeit, bereits vor einer langfristigen Projektfinanzierung Lieferantenverträge zu schließen. Hierbei wird die Bauzeitphase bis zur Auskehr der Projektfinanzierung überbrückt. Gleichzeitig befassen wir uns mit Zukunftsthemen, beispielsweise mit Blockchain, einer Technologie, von der viele meinen, sie werde die Welt verändern. Allerdings gibt es noch nicht viele praktische Anwendungen. Wir haben jedoch bereits ein Proof of Concept für Schuldscheindarlehen auf einer Blockchain entwickelt. Derzeit prüfen wir gemeinsam mit institutionellen Investoren und Bankpartnern, wie sich daraus individuelle Lösungsplattformen entwickeln lassen.

So arbeiten wir

Yoram Matalon, Leiter Transaction Banking

Zertifiziert wurden die Organisationseinheiten Dokumentäres Geschäft, Cash Management Operations und Customer Service Center für die Erfüllung der Anforderung der ISO 9001: 2008 an ein Qualitätsmanagementsystem

Stark für Unternehmer

Transaction Banking

VERSTEHEN In einer beschleunigten und digitalen Wirtschaft steigt die Bedeutung von zuverlässigem Cash-Management und Global Trade Finance.

Erkennen Wir kümmern uns mit zertifizierten Prozessen ganzheitlich um Ihren nationalen und 
internationalen Zahlungsverkehr sowie die Risiko­absicherung im Im- und Export.

Gestalten Mit unseren individuellen, skalierbaren Lösungen haben Sie Ihre Liquiditäts- und Zahlungsströme immer im Blick und können sich voll auf Ihr Kerngeschäft fokussieren.

Erträge nach CROSS-SELLING-PRODUKTE TRANSACTION BANKING

Provisionserträge nach Bereichen (31.12.2016) in %

Perspektiven

Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt

Research trifft Praxis

Wir trauen uns mal was und behaupten: das Branchen- und makroökonomische Research der HSH Nordbank. Nah am Kunden, nah am Markt – und mit ausreichender Distanz für ein ausgewogenes Urteil. Im Research finden unsere Kunden ihre Sparringspartner, die mit Wissen, Erfahrung und Flexibilität komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge schnell verstehen, um danach die Chancen und Risiken von Geschäftsmodellen bewerten zu können. In ihren Studien zu den Themen Windenergie, Immobilien, Infrastruktur, Gesundheitswirtschaft, Handel und Ernährungswirtschaft analysieren unsere Expertinnen und Experten nicht nur einzelne Märkte, sondern richten den Blick auch nach vorn und beschreiben künftige Entwicklungen. Eng verzahnt mit den Marktbereichen unterstützt das Research bei Kredit-Arrangierungen und beispielsweise auch bei Schuldscheindarlehen. Ein weiteres Angebot an unsere Kunden: die Erstellung einer sogenannten Ratingindikation. Dabei erfahren Unternehmen ohne Ratingeinstufung unverbindlich, welche Bonitätsstufe sie erreichen würden, falls sie sich an eine der großen Ratingagenturen wenden würden.

Das Gegenteil von Wissenschaft im Elfenbeinturm?

Neben diesen klar auf Unternehmen ausgerichteten Angeboten beschäftigen sich unser Chefvolkswirt Dr. Cyrus de la Rubia und sein Team mit aktuellen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen, die sie bewerten und einordnen. Sie entwickeln Szenarien, in denen mögliche Entwicklungen aufgezeigt werden. So liefern sie Entscheidungshilfen, die von unseren Marktbereichen – seien es Unternehmenskunden, Immobilien, Shipping, Energie oder andere – genutzt werden. Und selbstverständlich von unseren Kunden. Egal ob bei Fragen zu Zinsen, Währungen, der Leistungsstärke der deutschen Wirtschaft oder zu Bitcoin: Unser Team aus Volks- und Betriebswirten berät kompetent – und schafft so im engen Zusammenspiel mit den Kundenbetreuern einen echten Mehrwert für unsere Kunden.

Prof. Dr. h.c. Peer Steinbrück, Bundesminister a.D.

UP NORD

Wir sind ein starker Partner für den Mittelstand und überzeugen mit Kompetenz und Engagement in allen Finanzierungsfragen – und darüber hinaus. Mit unserer Initiative „Unternehmer Positionen Nord“, oder kurz UP°, unterstützen wir unsere mittelständischen Kunden mit umfangreichen, tagesaktuellen Informationsangeboten auf www.unternehmerpositionen.de und regelmäßig bei Veranstaltungen – stets mit dem klaren Fokus auf Unternehmer und ihre Sicht der Dinge.

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Problemkredite abgebaut

Alle Kreditportfolios, die nicht mehr zu unserem Kerngeschäft gehören, und die zum großen Teil leistungsgestört sind, haben wir in unserer Abbaubank gebündelt. Diese Bestände stammen überwiegend aus der Zeit vor 2009 und sind maßgeblich durch die Garantie unserer Ländereigentümer abgedeckt. Diese alten Problemportfolios – viele stammen aus dem Bereich Shipping –bauen wir konsequent und möglichst wertschonend ab.

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Judith Steinhoff, Leiterin Personal

Unternehmerische Verantwortung

Mitarbeiter/innen. Gut ausgebildet, motiviert und mit individuellen Stärken: Wenn es um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht, wissen wir, worauf wir zählen können. Dementsprechend hoch ist der Stellenwert, den die moderne Personalarbeit bei der HSH Nordbank hat. Wir fördern gezielt und bilden individuell aus und weiter. Über unser internes Seminarprogramm vermitteln wir fachspezifische Inhalte und bieten Schulungen an, unter anderem zu Kommunikation, Methodik und Führungskompetenz.

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Unser gesellschaftliches Engagement

Erfolg lässt sich nicht nur an Zahlen messen – davon sind wir fest überzeugt. Deshalb werden wir als Unternehmen auch unserer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht. Wir fördern wichtige soziale Aktivitäten, bei denen wir unterschiedliche Menschen zusammenbringen – sei es bei der Kieler Woche, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, mit der Stiftung Elbphilharmonie Hamburg oder dem HSH Nordbank Run in der HafenCity. Gleichzeitig unterstützen wir die Initiative Herz As in Hamburg und den Verein Hempels in Kiel, die sich beide für Wohnungslose und sozial Benachteiligte einsetzen. Seit 2015 engagieren wir uns zudem gemeinsam mit dem Hamburger Landesverband des Deutschen Kinderschutzbunds bei der Integration von geflüchteten Familien. All das tun wir jedoch nicht nur, weil es Teil unserer Aufgabe ist oder weil wir es für richtig halten. Sondern auch, weil wir es gerne tun.

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