Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2016

Der Aufsichtsrat hat seine ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2016 wahrgenommen. Er hat insbesondere die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht und den Vorstand in Fragen der Unternehmensleitung beraten. Neben strategischen Fragen zur Ausrichtung der Bank hat sich der Aufsichtsrat stets über die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung insgesamt sowie einzelner Geschäftsfelder informieren lassen. Abweichungen von der Planung im Geschäftsverlauf wurden dem Aufsichtsrat erläutert.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat im Berichtsjahr 2016 regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensführung und -planung, die finanzielle Entwicklung, die Ertragslage sowie das Risiko-, Liquiditäts- und Kapitalmanagement der Bank, über wesentliche Rechtsstreitigkeiten und Geschäfte sowie Ereignisse, die für die Bank von erheblicher Bedeutung waren, unterrichtet. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für die Bank war der Aufsichtsrat eingebunden. Der Aufsichtsratsvorsitzende sowie die Vorsitzenden des Risiko- und Prüfungsausschusses wurden zudem vom Vorstand über wichtige Themen und anstehende Entscheidungen auch zwischen den geplanten Sitzungsterminen unterrichtet. Sofern Beschlüsse auch zwischen den Sitzungen erforderlich waren, hat der Aufsichtsrat diese im schriftlichen Verfahren gefasst.

Im Geschäftsjahr 2016 prägte – bei weiter schwierigen Marktbedingungen wie der anhaltenden Krise auf den Schifffahrtsmärkten sowie der US-Dollar-Entwicklung – die endgültige EU-Entscheidung im Mai 2016 die Ausrichtung der Bank. Die finale EU-Entscheidung zur Genehmigung der Wiedererhöhung der Garantie von sieben auf zehn Milliarden Euro aus dem Jahr 2013 erlaubt der Bank, einen Teil ihrer Altlasten in die Sphäre der Mehrheitseigentümer Hamburg und Schleswig-Holstein zu übertragen und weitere notleidende Kredite selbst am Markt zu veräußern. Zugleich wurde die Bank von einem Teil der Garantiegebühren entlastet. Diese Entlastungsmaßnahmen sind daran gekoppelt, dass die Länder die Mehrheit ihrer Anteile an der Bank bis zum 28. Februar 2018 aufgeben. In beide Themen wurde der Aufsichtsrat eng eingebunden. Er hat sich laufend über den Status der wesentlichen Meilensteine auf dem Weg zur Privatisierung sowie über den Verkauf von Kreditportfolios informieren lassen und – wo erforderlich – entsprechende Beschlüsse gefasst. Dabei ließ sich der Aufsichtsrat im Bedarfsfall rechtlich beraten.